Zitate Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:
„Auch in politisch und wirtschaftlich unruhigen Zeiten darf Finanzpolitik nicht nervös werden. Sie muss Prioritäten setzen und standhalten, wenn andere nach Ausflüchten suchen, denn: Ein Staat bleibt nur dann handlungsfähig, wenn er auch unter Druck Maß halten kann.“
„Mit dem Haushalt 2026 geben wir den Startschuss für den neuen Hessenplan. Dafür stehen in den kommenden zwölf Jahren insgesamt rund 10 Milliarden Euro bereit. Allein im laufenden Jahr werden daraus Investitionen von rund 3,9 Milliarden Euro angestoßen. Das ist ein kräftiger und dringend notwendiger Impuls für unsere heimische Wirtschaft.“
„220 Millionen Euro aus dem Sondervermögen investieren wir für das Land bereits 2026. Wir nutzen sie für neue Polizeihubschrauber, Drohnenabwehr und die Stärkung des Katastrophenschutzes für unsere Sicherheit. Mit der Unterstützung von KI-Reallaboren ermöglichen wir Unternehmen, KI-Systeme unter möglichst realen Bedingungen zu entwickeln. Wir schaffen Wohnraum für Studierende und Auszubildende und wir nutzen das Geld, um stillgelegte Bahnstrecken wieder zu aktivieren. Dies sind nur einige Beispiele. Sie zeigen: Wir nutzen diese Sonderschulden verantwortungsvoll und gezielt, um Hessen dauerhaft voranzubringen.“
„Im Haushalt 2026 senken wir die Verwaltungsausgaben des Landes trotz steigender Preise. Das ist gelungene Konsolidierung. Gleichzeitig stärken wir weiterhin gezielt die Innere Sicherheit, Bildung, Infrastruktur und den sozialen Zusammenhalt.“
Weiterentwicklung von Forschung und Lehre
„Auch in schwierigen finanziellen Zeiten steht das Land fest an der Seite seiner Kommunen. Der Kommunale Finanzausgleich steigt auf den Rekordwert von rund 7,4 Milliarden Euro. Der Einsatz für unsere Kommunen gehört fest zur DNA dieser Landesregierung.“
„Für ein leistungsfähiges Bildungswesen fördern wir zusätzliche Fachkräfte in den Kitas, unterstützen wir die Schulen angesichts steigender Schülerzahlen und bauen das Ganztagsangebot weiter aus. Mit dem neu verhandelten Hochschulpakt schaffen wir verlässliche Bedingungen für die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre in Hessen.“
„Die langanhaltende Wachstumsschwäche, aber auch die krisenbedingten Belastungen führen dazu, dass die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben weiterhin erheblich auseinanderklafft. Hessen muss daher auch 2026 die nach der Schuldenbremse zulässige Neuverschuldung von rund 1,9 Milliarden Euro nutzen.“
„Der Finanzkraftausgleich bleibt erdrückend: Auch 2026 werden wir voraussichtlich wieder rund 4 Milliarden Euro zugunsten ärmerer Bundesländer zahlen müssen. Ohne diese Belastung käme Hessen selbst in diesen schwierigen Zeiten ohne neue Schulden aus. Solidarität darf nicht dazu führen, dass Leistungsfähigkeit systematisch entwertet wird!“