„Die Deutsche Einheit ist eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht. Menschen haben die Mauer zu Fall gebracht. Familien fanden wieder zusammen. Wo früher Stacheldraht und Wachtürme standen, leben und arbeiten Menschen heute ganz selbstverständlich miteinander. Darauf können wir stolz sein. Und das kann uns auch heute Zuversicht geben“, sagte Rhein am Freitag in Wiesbaden. Er fügte hinzu: „Die Deutsche Einheit zeigt, dass wir Trennendes überwinden können, wenn wir zusammenhalten. Aus unterschiedlichen Erfahrungen ist ein gemeinsames Deutschland entstanden. Dieses Gemeinsame zu bewahren und weiterzuentwickeln, ist eine Aufgabe, die uns alle verbindet.“ Hessen war von der deutschen Teilung unmittelbar betroffen. Bis zum Jahr 1989 verlief auf knapp 270 Kilometern die längste innerdeutsche Grenze zwischen Hessen und Thüringen.
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Aus unterschiedlichen Erfahrungen ist ein gemeinsames Deutschland entstanden.
Regierungschef Rhein verwies auf Orte wie Point Alpha, die an die Teilung Deutschlands erinnerten. Zugleich werde dort sichtbar, wie selbstverständlich das Miteinander über die frühere Grenze hinweg längst sei: „Point Alpha macht sichtbar, wie tief die deutsche Teilung in Hessen spürbar war. Heute ist die frühere Grenze im Alltag überwunden. Dass junge Menschen die Deutsche Einheit als selbstverständlich erleben, ist ein großer Erfolg. Gerade deshalb müssen wir die Erinnerung wachhalten. Die nächste Generation soll wissen, was die Menschen 1989 für ihre Freiheit erreicht haben und wie viel Mut es gebraucht hat, die Teilung unseres Landes zu überwinden.“
Staatskanzlei
Tobias Rösmann
Regierungssprecher
Staatskanzlei